Big John Studd
- Größe:
- 2,08 m
- Herkunft:
- Los Angeles, Calif.
- Signature Move:
- Reverse Bear Hug, Backbreaker
- Trainer:
- Killer Kowalski
- WWE Debüt:
- 1976
Biographie
Minton wurde vom legendären Hall of Fame Kollegen Killer Kowalski trainiert und machte seine ersten WWE Erfahrungen 1976 als Partner von Kowalksi. Ihr Auftreten als maskierte Henker hatte einen gewichtigen Einfluss auf den Sieg der World Tag Team Championship in diesem Jahr. Er kämpfte in dieser Zeit auch ohne Maske und trat als Chuck O’Connor auf.
Nachdem Minton die WWE verlassen hatte, zog er zurück in die Mittelatlantik-Region, wo er als Masked Superstar #2 kämpfte. Während dieser Zeit schloss er sich erstmals mit dem zukünftigen WWE Mannschaftskameraden Ken Patera zusammen, um die Mittelatlantik Tag Team Championship zu gewinnen. Nach der Niederlage gegen Blackjack Mulligan, wurde er dazu gezwungen seine Maske abzulegen und unter seinem bekanntesten Spitznamen „Big John Studd“ zu kämpfen.
In den frühen 1980er Jahren verbrachte Studd einige Zeit in Florida, bei der AWA und der NWA bevor er zur WWE zurückkehrte. Ursprünglich von Freddie Blassie gemanagt, wurde Studd später Mitglied der Heenan Familie und verwickelte sich in eine lange und sagenumwobene Rivalität mit André the Giant, welcher der „wirkliche Riese“ der WWE war. Ihre Rivalität verursachte zwei der berüchtigten Momente der WWE Geschichte.
Im Dezember 1984 schnitten Studd gemeinsam mit Patera und Heenan, Andrés Haare ab. Ein paar Monate später bei der Eröffnung der WrestleMania im berühmten New Yorker Madison Square Garden, machten André und Studd Geschichte indem sie gegeneinander in einer 15.000 $ Bodyslam Challenge kämpften. In einem der ersten großen WrestleMania Momente schmetterte André, Studd nieder und kassierte das Kopfgeld ein, Heenan aber stahl es zurück bevor er das Geld in die Menge schleudern konnte. Später im Jahr 1985, gründeten Studd und Heenan Familienkollege King Kong Bundy ein reguläres Tag Team, welches mit jenen wie André & Hulk Hogan regelgerecht... Lese mehr >> aufeinanderprallte.
Im darauffolgenden Jahr, war Studd Teil eines weiteren großen WrestleMania Moments, nämlich als er in der WWE/NFL Battle Royal bei WrestleMania 2 kämpfte. Das Battle Royal war während des Chicago Anteils der Show und Studd brachte das Publikum zum toben, als er den großen der Chicago Bears (und später Hall of Fame Kollegen) William „The Refrigerator“ Perry aus dem Battle Royal eliminierte. Als Perry, Studd dann seine Hand ausstreckte und der Riese seine entgegenstreckte um sie zu schütteln, zog ihn Perry über die Seile und eliminierte ihn ebenfalls.
Studd verließ die WWE kurz danach, kehrte aber kurze Zeit später zurück und ließ seine Rivalität mit André wieder aufleben. Dieses Mal stand der Franzose unter der Vormundschaft des gehassten Heenan, daher sammelten sich die Fans auf Studds Seite. Studd betrat, als vielleicht krönende Vollendung seiner WWE Karriere, im Jahr 1989 das 27. Royal Rumble Match und eliminierte zuletzt Ted DiBiase um das Match zu gewinnen. Ende des Jahres sollte er der Gast-Ringrichter bei WrestleMania V für Andrés Kampf gegen Jake Roberts sein. Bevor ihre Streitfrage geklärt, verließ Studd Mitte 1989 abermals die WWE, dieses Mal für immer.
Über die nächsten Jahre half Studd dabei einige Grappler für den Ring zu trainieren – der namhafteste war Ron Reis, welcher in Gedenken an seinen Mentor als „Big“ Ron Studd bei WCW kämpfte. Er versuchte sich auch in Hollywood und spielte in einigen Episoden des A-Teams und Hunter mit, ebenso in Spielfilmen wie Harley Davidson und der Marlboro Man. Trauriger Weise verstarb John Minton am 20. März 1995, während es zu Komplikationen durch Leberkrebs und dem Hodgkin Lymphom, einer bösartigen Tumorerkrankung des Lymphsystems, kam.
Eine Nacht vor der WrestleMania XX in 2004 wurde Studd postum in die WWE Hall of Fame aufgenommen - in derselben Stadt, in der er zwei Jahrzehnte zuvor WrestleMania Geschichte schrieb. Big Show, ein weiterer großer Gigant, rekrutierte Studd in die Hall und Sohn John Minton Junior nahm die Hall of Fame Gedenktafel im Namen seines Vaters entgegen.
In seiner Karriere war Studd ein World Tag Team Champion, WrestleMania Teilnehmer und Royal Rumble Gewinner. Seine Aufnahme in die Hall of Fame bekräftigte, dass Studd eine der wahren Sports Entertainment Giganten war.
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